Preppen, warum?
#1
Exclamation 
Hier mal eine Übersicht der Probleme

Einige Probleme bedrohen nahezu jeden im Laufe seines Lebens.
Auch hierbei sind die Wahrscheinlichkeiten unterschiedlich hoch und von Mensch zu Mensch verschieden.
Folgende Probleme stehen auf der Wahrscheinlichkeitsskala besonders weit oben:

  Krankheiten
  Alter
  Altersarmut
  Arbeitslosigkeit

Diese Gefahren sind sogar so verbreitet, dass sie in Survival-Kreisen gerne übersehen werden, weil sie so profan und alltäglich sind.
Doch was nützt es, genug Getreide für einen mehrjährigen atomaren Winter im Keller zu haben, wenn man vor lauter Übergewicht kaum noch laufen kann?


Andere Probleme liegen zurzeit in der Luft und können uns in den nächsten Jahrzehnten mit hoher Wahrscheinlichkeit bedrohen.
Das sind beispielsweise:

  Peak-Oil
  Rohstoffmangel
  Wassermangel
  Hungersnöte
  Klimawandel
  Überalterung
  Automatisierung
  Wirtschaftskrisen
  Weltweite Seuchen

Allein die Vorbereitung auf diese wahrscheinlichen Krisen ist so aufwendig, dass die Meisten damit schon mehr als voll ausgelastet sind.


Zu den wahrscheinlichen Problemen für Jedermann kommen für viele Menschen noch spezielle Bedrohungen hinzu.
Diese Bedrohungen können von Mensch zu Mensch und von Gegend zu Gegend unterschiedlich sein.
In Fluss- und Meeresnähe drohen beispielsweise Überschwemmungen, in anderen Gegenden Dürren und wieder woanders Erdbeben und Vulkanausbrüche.
Woanders sind die Menschen das Hauptproblem, es drohen Kriege oder Ausschreitungen.
Hier eine Liste mit Beispielen für lokale Bedrohungen:

  Überschwemmungen
  Dürren
  Hurricane
  Schneekatastrophen
  Hitzewellen
  Erdbeben
  Vulkanausbrüche
  Kernkraft-Gaus
  Lokale Kriege
 Ausschreitungen
 Behördenwillkür

Je nach Gegend und persönlicher Situation muss man sich also auf unterschiedliche Bedrohungen vorbereiten.
Insgesamt ergibt sich daraus eine Fülle von potentiellen Problemen, auf die man sich vorbereiten möchte.
Selbst bei diesen wahrscheinlichen Szenarios gibt es schon eine Menge zu tun; mehr als für die meisten möglich ist.
Umso wichtiger, dass man die richtigen Prioritäten setzt.

Und genau an dieser Sammlung von Problemen setzt die PGD an. Wir versuchen ein Informationsnetzwerk zu schaffen in dem man sich austauschen und beraten kann.
Dies versuchen wir aber immer im Hinblick auf den Einklang mit der Machbarkeit, die daraus resultierenden Folgen und unter Berücksichtigung des Realismus.


Mit Freundlichen Grüßen
Das Team der PGD
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#2
Moin,

schön dass in dieser Liste doch eher mögliche Probleme aufgeführt werden, und Änderung des Erdmagnetfeldes und andere  interessante Ideen nicht erwähnt werden.

Als aus der Überlebensecke kommender finde ich jedoch viele Punkte unerwähnt die einem im Alltag, so heute oder morgen, das Leben verlängern können.
So simple Sachen wie: Rechtzeitig losfahren, qualitativ und vom Zustand her gute Reifen und auch Sicherheitsabstand, das kann alles über leben oder nicht entscheiden

Anstelle von Klamotten mit Fleck Tarn trage ich Arbeitskleidung mit Reflektoren. Aus meiner Perspektive ist die Wahrscheinlichkeit über den Haufen gefahren zu werden, weil ich nicht gesehen wurde ist wesentlich größer, als das ich auf dem Nachhauseweg in eine Combat Situation komme.

p.s.: Nehmt mich nicht so ernst, ich weiß fast alles besser.
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#3
Ja leider ist der Blick von vielen häufig auf "spektakuläre" sachen gerichtet...
Beispiel aus dem ts:
Ja ich prep weil der Bürgerkrieg kommt ganz bestimmt und so weiter
Aber Naturkatastrophen sind viel wahrscheinlicher und Stromausfall
Nein alles unsinn etc...

Einen Tag später kam ein schwerer Sturm der 2 Tage gedauert hat....
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#4
Moin,

wenn ich mich nicht täusche gab es letzte Woche eine neue Statistik, nach der 50% der Arbeitnehmer in Altersarmut enden werden.

Ein Meteoriten Einschlag mit wirklich katastrophalen Folgen so ca. (Wikipedia): „Rein statistisch gesehen muss man mit einem derartigen Einschlag alle 500.000 bis 10 Millionen Jahre rechnen.“

Nun sollte sich jeder nochmal die Frage stellen, wieviel er für welches Szenario, ausgibt und vorbereitet.


p.s.: Nehmt mich nicht so ernst, ich weiß fast alles besser
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#5
(18.04.2016, 10:43)dingsdabums schrieb: Nun sollte sich jeder nochmal die Frage stellen, wieviel er für welches Szenario, ausgibt und vorbereitet.

Ich denke jeder sollte eine Grundlage besitzen die für alle Ereignisse anwendbar sind.
Allerdings sollte man sich mal fragen welche Qualität man hier beschafft. Billig ist schlecht, kann man nicht pauschalieren. Jedoch wird man feststellen das Material das auf viele/alle Situation anwendbar sein soll nicht in der unteren Preisklasse zu finden ist.

Beispielsweise finden sich in der Kategorie Biwaksack unter 100€ gute Modelle die aber die aber nur sehr gering Atmungsaktiv oder Wasserdicht sind. Sucht man allerdings einen Biwaksack der gut Atmungsaktiv ist und ggf. auch noch eine entsprechende Farbgebung hat, so muss man mind. 200€ auf den Tisch legen.

Genau so wird z.B. eine finanzielle Vorsorge mittels Edelmetallen für Eventualitäten auch einen entsprechend hohen Betrag erfordern.

Zusammenfassend muss man festhalten das Krisen-/Katastrophenvorsorge ein extrem teures Hobby / Themengebiet ist.
Natürlich kann man auch kostenschonend investieren, allerdings wird man hier nicht ein breites Spektrum an Szenarien abdecken können da die Anforderungen zu spezifisch sind.

Um das Beispiel Biwaksack nochmals aufzugreifen:

Ein Biwaksack in Signalrot der Wasserdicht ist kann man bei einem Erdbeben gut gebrauchen, allerdings bei Situationen wo man sich eher von der Masse absondern muss über längeren Zeitraum, ist dieser wieder nicht zu gebrauchen.

Sehr komplex, aber wer gut Vorsorgen will oder nur einmal kaufen will muss Geld investieren. Aus Erfahrung kann ich sagen das gute Ausrüstungsgegenstände auch meist ihr Geld Wert sind.

Alles in allem ist allerdings jeder der Vorsorgt besser dran als die restlichen 90% der Masse !
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#6
Lieber Vorsorgen und es nicht benötigen, als was brauchen und nichts haben. Getreu dem Motto der älteren Generation meiner Familie, man weiß ja nie!
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#7
Man könnte auch noch Chemieunfälle und Brände evtl auch Waldbrände bei den lokalen gefahren mit einfügen.
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